Fahnenkorrektur · Quellenvergleich
Seit über dreißig Jahren

Notenkorrektur

Michael Köllner

Freiburg im Breisgau
Klavier · Lied · Kammermusik · Orchesterstimmen

Inhalt

  1. Vorwort3
  2. Mein Weg4
  3. Zur Arbeitsweise5
  4. Was Sie erwarten können6
  5. Notenbeispiel und Bemerkungen7
  6. Preise8
  7. Kontakt8

Vorwort

Wer Noten veröffentlicht, weiß, wie leicht sich beim Satz Fehler einschleichen: ein vergessenes Vorzeichen, ein Bogen, der eine Note zu früh endet, ein Fingersatz, der verrutscht ist. Solche Stellen zu finden, ist seit über dreißig Jahren meine Aufgabe, und sie liegt mir sehr am Herzen.

In der Entstehung einer Ausgabe bin ich nur ein kleines Rädchen im Getriebe. Aber ich weiß, dass dieses Rädchen zählt: Am Ende spielen Musikerinnen und Musiker aus diesen Noten, und jede Stelle, die ich finde, macht diese Ausgabe ein Stück besser und bewahrt das, was Komponistinnen und Komponisten gewollt haben. Das ist es, was mich an dieser Arbeit bis heute erfüllt.

Meine Korrekturen richten sich an alle, die Noten aus der Hand geben: ob sie eigene Werke selbst setzen oder setzen lassen, ob sie arrangieren, herausgeben oder einen Chor leiten und vor dem Druck oder der ersten Probe stehen. Auch Verlage ohne eigenes Lektorat unterstütze ich gern.

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Mein Weg

Michael Köllner
Michael Köllner

Anfang meiner Zwanzigerjahre habe ich mich bei verschiedenen Musikverlagen beworben. Der Bärenreiter-Verlag in Kassel und der G. Henle Verlag in München gaben mir die Chance, mich als Notenkorrektor zu bewähren. In den folgenden Jahren erhielt ich Hunderte von Korrekturseiten und betreute oft mehrere Projekte nebeneinander. Bei Bärenreiter gehörten auch Uraufführungen dazu, etwa die anspruchsvolle Partitur der Oper „Aus der Matratzengruft“ von Günter Bialas. Später kam der renommierte Schott-Verlag hinzu, für den ich im Bereich der Neuen Musik gearbeitet habe.

Geblieben bin ich beim G. Henle Verlag, und das aus Überzeugung. Seine Ausgaben sind für mich die besten, die ich kenne, und auch im Klavierunterricht spiele ich fast nur aus Henle-Noten. Für den Verlag korrigiere ich vor allem Klavierausgaben aller Epochen, aber auch Lieder, Kammermusik und Werke für andere Besetzungen, Neuausgaben ebenso wie Neuauflagen.

Ich selbst bin Klavierpädagoge und habe mich auf den Unterricht mit Erwachsenen spezialisiert. Jahrzehntelang war ich als Organist in verschiedenen Kirchengemeinden tätig, und als Korrepetitor habe ich lange mit Sängerinnen und Sängern gearbeitet.

Für das Vertrauen, das mir diese Verlage über so viele Jahre entgegengebracht haben, bin ich dankbar. Es begleitet mich bei jeder Fahne, die auf meinem Tisch liegt.

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Zur Arbeitsweise

Für die Korrektur benötige ich zweierlei: Ihre Stichvorlage und die zu korrigierende Fahne. Beides können Sie mir als Kopie per Post schicken oder als PDF; digitale Dateien drucke ich für die Korrektur aus. Die korrigierte Fahne erhalten Sie auf dem Weg, der Ihnen lieber ist: per Post oder fotografiert als PDF, bei größeren Aufträgen gesammelt als ZIP-Datei. So können Sie die Korrekturen am Bildschirm gut lesen und direkt übernehmen.

Ich gehe beide Takt für Takt durch und trage jede Abweichung ein, die mir auffällt. Meine Augen sind darin geschult, auch kleinste Unterschiede wahrzunehmen. Zugleich höre ich die Musik im Kopf mit, und oft ist es gerade dieses innere Hören, das mich an einer Stelle innehalten lässt, die auf dem Papier zunächst ganz unauffällig aussieht.

Denn auch eine Vorlage ist nicht immer frei von Fehlern. Über die Jahrzehnte habe ich ein feines Gespür dafür entwickelt, wann ein Ton im Zusammenhang nicht schlüssig scheint. Dann gehe ich einen Schritt weiter, markiere die Stelle mit Bleistift und Fragezeichen und frage sicherheitshalber nach, ob sie so stimmt.

Dabei arbeite ich bewusst mit zwei Farben. Was rot eingetragen ist, ist eindeutig: Hier weicht der Satz von der Vorlage ab und muss geändert werden. Mit Bleistift markiere ich Stellen, an denen etwas nicht zu stimmen scheint und die Sie selbst noch einmal prüfen sollten, etwa weil auch die Vorlage dort nicht eindeutig oder schwer zu lesen ist. Wo ich ganz unsicher bin, setze ich zusätzlich ein Fragezeichen dazu oder schreibe eine kurze Anmerkung. So sehen Sie auf einen Blick, was sicher zu korrigieren ist und wo Sie selbst noch einmal nachschauen sollten.

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Was Sie erwarten können

Wie schnell eine Korrektur fertig ist, besprechen wir gemeinsam, bevor ich beginne. Das hängt vom Umfang ab, aber auch von der Dichte des Satzes und von der Epoche: Ein Menuett aus dem Barock liest sich schneller als ein dicht gesetztes romantisches Klavierstück oder eine Partitur der Neuen Musik. Da ich meine Korrekturen mit meinen weiteren beruflichen Aufgaben abstimme, kann ich eilige Aufträge oder größere Mengen nicht jederzeit, aber oft übernehmen. Nennen Sie mir gern den Termin, bis zu dem Sie die Fahne zurück benötigen; dann prüfe ich, ob und wie ich das einrichten kann.

Ich bin ein feinfühliger Mensch mit vielen Antennen, gehe den Dingen gern auf den Grund und nehme auch Kleinigkeiten sehr bewusst wahr. Daraus erwächst eine besondere Genauigkeit: Meine Arbeitsweise ist sehr akribisch, oberflächliches Lesen ist mir fremd. Wie wichtig ein korrektes Notenbild ist, erlebe ich auch in meinem Klavierunterricht. Umso mehr freut es mich, mit meiner Arbeit etwas dazu beizutragen.

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Notenbeispiel und Bemerkungen

Notenbeispiel 1: Fahne mit Korrekturen, Takte 1 bis 4
TaktSystemBemerkung
1o. S.Bogen bis zur 4. Note verlängert, entsprechend der Vorlage.
2o. S.3. Note a statt g.
3o. S.♯ vor f ergänzt.
4o. S.Haltebogen c''–c'' fehlt in der Fahne.

o. S. = oberes System. Die Tabelle erläutert die Korrekturen im Notenbeispiel. In Ihrer Fahne stehen sie als Korrekturzeichen direkt im Notentext und am Rand.

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Preise

Pro Notenseite5,00 €

Kontakt

Wenn Sie mögen, schicken Sie mir eine Seite Ihrer Fahne zusammen mit der Vorlage. Ich sage Ihnen dann gern, wie lange ich ungefähr brauche.

info@notenkorrektur-koellner.de

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